Longieren 2017-09-10T20:44:34+00:00

Mehr zum Thema Longieren

Longieren hat sich teilweise aus der Arbeit mit Hütehunden und teilweise aus dem Pferdesport entwickelt.

Bereits seit den 60´er Jahren werden Polizeidiensthunde zwecks der körperlichen Auslastung longiert. Man unterscheidet zwischen sportlichen und kurativen Longieren. Während das sportliche Longieren mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt wird und rein der Steigerung der Kondition dient, liegt der Schwerpunkt des kurativen Longierens auf der sinnvollen Beschäftigung und der geistigen und körperlichen Auslastung des Hundes rein durch Ihre Körpersprache.

Longieren bietet die Möglichkeit die eigene Körpersprache bewusst wahrzunehmen und diese zur Kommunikation mit dem Hund einzusetzen. Ziel ist zum einen eine verbesserte Führung auf Distanz und zum anderen Beziehungsarbeit zu leisten, sowie den Hund sinnvoll auszulasten. Es ist für jeden Hund geeignet, da das Training individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden kann.

Ausgenommen sind Rettungshunde, da sich die verstärkte Orientierung am Hundeführer/an der Hundeführerin kontraproduktiv auf die selbstständige Arbeit dieser Hunde auswirken kann. Das Mindestalter sollte abhängig von der Rasse zwischen 6 und 12 Monaten liegen. Für ängstliche, unsichere und jagdlich motivierte Hunde kann es eine höchst sinnvolle Unterstützung bzw. Ergänzung zu anderen Trainings bzw. Verhaltensberatungen sein.

Weiters kann es zu einer verbesserten Leinenführigkeit beitragen. Außerdem gibt es Sicherheit für beide Seiten bei der körpersprachlichen Kommunikation. Longieren bietet unzählige Möglichkeiten die Anforderungen zu steigern wie z.B. Erhöhung des Tempos, longieren mit 2 Kreisen, longieren mit mehreren Hunden, Einbindung von Geräten wie z.B. einem Tunnel uvm. Als Ausrüstung wird ein Geschirr und eine Schleppleine mit mind. 5 m Länge benötigt.

Bei Interesse oder für nähere Informationen wenden Sie sich gerne an mich!

Ich freue mich auf Sie!